Nach Besichtigung etlicher Musterhäuser haben wir uns gefragt, warum bei so vielen Entwürfen die Küche und manchmal sogar auch noch die Eßecke vom Wohnbereich abgetrennt waren. Wenn man nicht möchte, daß Essensgerüche ins Wohnzimmer ziehen sollte man vielleicht eher den Speiseplan überdenken und nur noch Sachen zubereiten, die sich olfaktorisch nicht verstecken müssen...

Wie auch immer, "diese Wand muß raus" war irgendwann so eine Art Standarddiagnose der meisten Musterhäuser. Wir haben uns einstimmig und ohne Diskussion für einen offenen Wohn- und Eßbereich mit angeschlossener, ebenfalls offener Küche entschieden. Im Erdgeschoss bleibt dann noch Platz für den Hauswirtschaftsraum und ein Gäste-WC, so daß folgender Grundriß herausgekommen ist:



Das Bad und drei weitere Zimmer (geplant als Schlaf-, Gäste- und Arbeitszimmer) liegen dann im 1. OG. Eine Zeitlang hatten wir noch mit einer Sauna in einer Ecke des Bades geliebäugelt. Aber wie immer wir es gezeichnet hatten, man hätte der Konstruktion ewig angesehen, daß hier das Bad um die Sauna herumgebaut worden wäre. Also haben wir sie dann weggelassen und stattdessen eine großzügige Eckbadewanne vorgesehen:


Einen Keller gibt es übrigens nicht - in unserem Baugebiet steht das Grundwasser sehr hoch, so daß wir dafür einigen Aufwand hätten treiben müssen. Aber einen Spitzboden hätten wir noch als Reserve. Er hat nur in der Mitte Stehhöhe und wird daher nie zum vollwertigen Zimmer ausgebaut werden können. Aber als Abstellraum oder Gästezimmer würde die Höhe sicher ausreichen. Die Veluxfenster dafür und einen Deckendurchbruch für die Treppe dorthin werden wir jedenfalls gleich vorsehen.

Auf der nächsten Seite berichten wir über die Planung unserer Küche.

(Auch hier unseren Dank an Herrn Bätje für die freundliche Genehmigung, die Zeichnungen hier zu zeigen).

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