Der Rohbau ist am 25.04. weitgehend fertig geworden, wir haben daher ein neues Kapitel unseres Bautagebuchs begonnen und dieses nun abgeschlossene Kapitel zur besseren Lesbarkeit chronologisch sortiert.

Übrigens, wer sich für die Erfahrungsberichte anderer Bauherren interessiert, findet vielleicht auch die folgenden Links interessant. Eine Liste mit den Bautagebüchern anderer Viebrock-Kunden gibt es unter www.viebrock.info, viele weitere Tagebücher (auch mit anderen Baufirmen) u.a. bei

Viel Spaß beim Lesen!

15.12.2007

Heute ist die Baugrunduntersuchung passiert, und die war unspektakulär. Auf hoch stehendes Grundwasser und nur langsam versickerndes Oberflächenwasser hatte uns die Stadt Braunschweig schon vor dem Grundstückskauf aufmerksam gemacht, daher bauen wir ja auch ohne Keller. Und irgendwelche bösen Überraschungen, die unvorhergesehene Erdarbeiten nötig machen würden, haben sich nicht ergeben.

Sozusagen als erste Amtshandlung hat Viebrock schon mal ein Schild aufgestellt. Leider ist es bereits nach wenigen Tagen einem Sturm zum Opfer gefallen, aber wir sind ja nicht abergläubisch. So sah es jedenfalls aus:


14.03.2008

Heute nachmittag war der Abstecktermin, d.h. die Lage unseres Hauses auf dem Grundstück wurde eingemessen. Das Flatterband auf dem Bild soll der späteren Höhe des Fertigfußbodens entsprechen:



Das Haus unserer Nachbarn zur Linken (Bild oben) ist schon seit gut einem Jahr bezogen. Auf dem rechten Nachbargrundstück haben die Arbeiten auch in dieser Woche begonnen, siehe die frisch gegossene Bodenplatte im Hintergrund (Bild unten):



Wir wollen ja eigentlich keinen Wettbewerb daraus machen, aber wir sind trotzdem gespannt, wer als erster einziehen wird ;-) Die Vorgabe für uns hat Viebrock ja öffentlich angekündigt:


26.03.2008

Über Ostern haben die Arbeiten wie vorgesehen pausiert, und das war angesichts des Wetters auch gut so. Irgendwo habe ich gelesen, es seien die kältesten Ostertage seit 36 Jahren gewesen, und ich glaube das gerne. Viel besser ist das Wetter heute zwar immer noch nicht, aber die Tiefbauer haben trotzdem mit dem Abtragen der obersten Erdschicht begonnen. Die ist für das Fundament zu weich und muß durch entsprechend verdichteten Sand ersetzt werden. Allerdings kannten die beiden nur die Lage und Größe des Hauses selbst, nicht aber der Terrasse oder der Garage. Also habe ich ihnen unsere Skizze ausgedruckt und vorbeigebracht. Bei der Gelegenheit konnte ich sie schon mal bei der Arbeit aufnehmen, siehe das folgende Bild.

Im Vordergrund, gleich neben der Baggerschaufel, sieht man übrigens ein kleines Rätsel, an dem wir selbst zur Zeit noch arbeiten: die Bodenplatte auf dem Nachbargrundstück ist im wesentlichen spiegelsymmetrisch, was wohl auf ein Doppelhaus hindeutet. Auf einer Seite, nämlich zu unserem Grundstück hin, gibt es allerdings einen Vorsprung, den wir noch nicht deuten können. Der Lage nach könnte es vielleicht eine Garage werden, aber bei etwa 3x4 m Größe würde höchstens ein Smart hineinpassen. Was also mag das sein? Wir sind sehr gespannt.



Nach Feierabend (meinem, nicht dem der Tiefbauer - der war sicher schon viel früher ;-) war ich dann natürlich neugierig und bin nochmal vorbeigefahren. Ganz nebenbei: ist eine Sonnenuntergangs- Stimmung mit Bagger auch dann romantisch wenn man nicht selbst der Bauherr ist?



Die Grube ist übrigens sehr viel tiefer als ich mir das naiverweise vorgestellt hatte und der Aushub paßt nur mit viel Mühe noch auf das Grundstück - man beachte zum Größenvergleich den Bagger und das Haus im Hintergrund.


27.03.2008

Die gestern ausgehobene Grube ist schon fast völlig wieder mit Sand verfüllt. Die Halde daneben sieht nun nicht mehr ganz so bedrohlich aus, hat aber immer noch beeindruckende Ausmaße. Wir werden wohl nochmal in die Tasche greifen und den größten Teil davon entsorgen lassen müssen. Jette findet es so zwar spannend, aber wir haben andere Vorstellungen von Gartengestaltung:

Hier sieht man den Stand der Arbeiten: der ausgebaggerte Bereich um Haus, Garage und Zufahrt ist fast bis auf die endgültige Höhe verfüllt. Am Montag nächster Woche (31.03.) soll die Bodenplatte gegossen werden.


28.03.2008

Die Grube ist inzwischen ganz mit Sand verfüllt so daß eine schön ebene Fläche entstanden ist. Allerdings gibt es einen neuen Termin für das Gießen der Bodenplatte, nämlich Mittwoch nächster Woche (2.4.). Am darauffolgenden Montag (7.4.) sollen die Maurerarbeiten beginnen.


31.03.2008

Die Fundamentgräben sind ausgehoben und verschiedene Leer- bzw. Abwasserrohre vorbereitet. Außerdem habe ich entdeckt, daß unsere riesige Aushub-Halde zumindest einen unbestreitbaren Vorteil hat: es läßt sich von dort prima fotografieren:





Auch für den scheinbar unmotiviert hervorstehenden Teil der Bodenplatte unseres Nachbarhauses (Bild oben) haben wir eine Verwendung gefunden. Mangels anderer Sitzgelegenheiten auf der Baustelle läßt er sich notfalls als solche mißbrauchen (Bild unten).

Bei der Frage wer zuerst einziehen kann, hat unser Bau übrigens aufgeholt. Bei unseren Nachbarn ist seit einigen Tagen Stillstand, angeblich macht die Baufirma Betriebsferien?!?



Und die letzte Nachricht für heute: wir haben uns nun doch entschlossen, einen unabhängigen Bausachverständigen als Aufsicht zu engagieren. Nicht als Ausdruck des Mißtrauens gegenüber Viebrock, denn dazu haben wir keinen Anlaß. Aber erstens sehen vier Augen einfach mehr als zwei, zweitens verstehen Silke und ich nicht genug vom Bau, um eventuelle Mängel frühzeitig zu erkennen und drittens können wir auch nicht immer präsent sein. Da ist es beruhigend, wenn in solchen Fällen trotzdem jemand nach dem Rechten sehen kann.

01.04.2008

Vielleicht sollte es ja ein Aprilscherz für uns werden, aber nun wurde die Bodenplatte doch schon heute gegossen. Unser Sachverständiger wollte sich eigentlich die Vorbereitung des Baugrundes vorher nochmal anschauen und hatte - wie wir auch - für morgen disponiert. Dafür ist es nun allerdings zu spät, der Beton ist da und er ist feinsäuberlich mit Folie abgedeckt:


Und für die Zukunft hoffen wir mal, daß die Terminabstimmung künftig besser klappt. Okay, bei Verschiebung auf einen früheren Zeitpunkt sollten wir eigentlich nicht zu laut meckern, aber der Sachverständige hätte doch schon mal hinschauen sollen, bevor der Beton gegossen war...

02.04.2008

Schade, es hätte ja auch noch ein paar Tage trocken bleiben können. Jedenfalls solange, bis das Dach dicht ist. Stattdessen gibt es Schauerwetter, und die Plane über der Bodenplatte sieht auch schon ziemlich gefleddert aus. Davon abgesehen hat sich seit gestern aber nicht viel verändert, nur die Nachbar-Baustelle ist inzwischen wieder aufgewacht.


09.04.2008

Ich war einige Tage nicht auf der Baustelle und sehr gespannt, was mittlerweile passiert ist - am 7.4. sollten ja die Maurerarbeiten beginnen. Also hab ich auf dem Weg ins Büro mal vorbeigeschaut und siehe da, die Jungs haben seitdem richtig was geschafft: alle Erdgeschoßwände stehen und die Decke ist auch schon eingezogen. Als ich nach Feierabend nochmal vorbeigefahren bin, waren die Maurer immer noch zu Gange, das Verblendmauerwerk auf zwei Seiten fertig und auf der dritten schon recht weit fortgeschritten. Hut ab! Hier die Straßenansicht:

Und das ist die Gartenseite:




Die Baustelle nebenan macht übrigens auch Forschritte, aber das Rätsel um die vorstehende Bodenplatte ist noch nicht gelöst. Wir sind allerdings nicht die einzigen, die daran rätseln: unsere künftige Nachbarin auf der anderen Seite hat sich auch schon darüber Gedanken gemacht und ist zu keinem Ergebnis gelangt. Sie hatte dann auch noch ein großes Lob für "unsere" Maurer, und sie hat recht: verglichen mit der Unordnung nebenan sieht unsere Baustelle wirklich aufgeräumt aus.

Ach ja, bevor ich es vergesse: am kommenden Montag können wir voraussichtlich Richtfest feiern!

10.04.2008

Heute sieht es nicht viel anders aus als gestern abend, anscheinend waren die Maurer heute gar nicht da. Aber wir hatten den ersten vor-Ort-Termin mit unserem Bausachverständigen. Er hat nur Kleinigkeiten gefunden: eine abgeplatzte Ecke in einer der Deckenplatten und einige Fugen im Mauerwerk, die etwas mehr als 5 mm breit sind - nichts tragisches also, das läßt sich problemlos spachteln. An ein paar Stellen ist auch Regenwasser in die Isolierung zwischen Innenwand und Verblender gelaufen, aber das trocknet von allein wieder, sobald das Dach drauf ist und kein neues Wasser nachkommt.

Von außen hat sich gegenüber gestern nicht viel geändert, also gibt es heute mal ein Bild von innen. Es zeigt den Eßplatz und das Wohnzimmer, gesehen von der Küche aus:


14.04.2008

Nach Aussage unseres Bauleiters sollte ja heute um 15.30 Richtfest sein. Wir waren zwar etwas erstaunt, daß sich seit dem 10. nichts mehr auf der Baustelle getan hat, aber andererseits ging das Mauern der Erdgeschoßwände ja auch rekordverdächtig schnell. Wir waren also guten Mutes, haben eingekauft und sogar einen Richtkranz bestellt. Über dessen Ausführung war Silke dann allerdings ziemlich enttäuscht - Stammkunden des Blumenladens in Mascherode werden wir wohl nicht, aber das nur nebenbei. Jedenfalls waren die Handwerker über diesen 15.30-Uhr-Termin mindestens so erstaunt wie wir und haben uns erstmal auf 17 Uhr "hochgehandelt".

Ganz fertig waren sie dann auch noch nicht, aber immerhin war der Dachstuhl fast fertig, die Giebel auch schon recht weit und alles in allem sah es dann doch schon viel mehr nach einem Haus aus als vergangene Woche:



Die Anbringung des Richtkranzes war dann etwas improvisiert, aber solange das nicht für die anderen Arbeiten gilt wollen wir nicht meckern:



Insgesamt war es eine Feier in bescheidenem Rahmen, nur die Handwerker und unsere künftige Nachbarin waren da. Aber erstens kann man an einem Montagnachmittag wahrscheinlich nicht viel mehr Leute mobilisieren und zweitens werden wir dann ja unseren Einzug gebührend feiern.



Nach der Feier haben die Maurer übrigens noch weitergearbeitet - die wollten noch richtig was schaffen.

15.04.2008

Die Giebelwände sind fast fertig gemauert und man kann ahnen, wie das durchgehende helle Band zwischen EG- und DG-Fenstern einmal aussehen wird. Auch unsere Last-Minute-Änderung im Bereich der Dachverlängerung oberhalb des Eingangs ist umgesetzt:

Und mit ein wenig Sonne sieht die Baustelle doch gleich viel freundlicher aus...

Eigentlich hat es ja nichts mit dem Baufortschritt zu tun, aber über die Werbung auf einem der Viebrock-Transporter mußten wir schmunzeln und möchten sie euch nicht vorenthalten. Ich hoffe mal, daß wir uns bei der Planung nicht so sehr vertan haben wie das arme Wesen auf dem Bild:


20.04.2008

Ich war ein paar Tage dienstlich unterwegs und sehr gespannt, was inzwischen so alles passiert ist. So sollten ja die Fenster eingebaut werden und das sind sie inzwischen auch. Leider gibt es diesmal aber Anlaß zum Meckern, und morgen haben wir dazu auch einen Termin mit unserem Bauleiter. Aber der Reihe nach:

Die beiden kleinen Fenster links und rechts der Eingangstür passen nicht zu den Öffnungen in der Mauer. Die Fenster scheinen die richtige Größe zu haben, aber die Maurer haben die Öffnung in der Höhe viel zu groß gemacht. Da auch der Verblender an dieser Stelle schon fertig ist, ist das sicher nicht ganz einfach zu beheben. Wir könnten uns allerdings auch vorstellen die Wand so zu lassen wie sie ist und stattdessen passende, also höhere Fenster einzubauen. Mal sehen, was Viebrock dazu sagt. So kann es jedenfalls nicht bleiben:


Auch mit den Fenstern von Küche und Hauswirtschaftsraum sind wir nicht zufrieden. Sie haben zwar die richtige Höhe, aber sie passen nicht zueinander. Der Riegel des linken Fensters ist etwa 10 cm höher als der des rechten:


Außerdem hat einer der Dachbalken einen recht tiefen und ca. 40 cm langen Riss, und unser Sachverständiger hat auch noch ein paar kleinere Sachen bemerkt. Nichts gravierendes, aber mit seinen Worten gesagt: "es gibt Klärungsbedarf".

21.04.2008

Die Dachdecker hatten anscheinend den Ehrgeiz, die Geschwindigkeit der Maurer nochmals zu toppen: innerhalb eines Arbeitstages haben sie das Dach eingedeckt, und die Veluxfenster sind auch schon montiert:

Ansonsten hatten wir heute den angekündigten Gesprächstermin mit unserem Bauleiter. Die Maurer werden nochmal anrücken und die Öffnungen der beiden kleinen Fenster auf das richtige Maß bringen. Angeblich soll es hinterher auch nicht zu sehen sein, daß hier nachgebessert wurde. Wir sind gespannt. Unsere Idee mit den höheren Fenstern scheitert jedenfalls daran, daß die später hinter einem den Fenster verlaufende Treppe im Wege wäre. Schade, von außen hätte das sicher schick ausgesehen.

Was die ungleichen Fenster von Küche und Hauswirtschftsraum angeht haben wir vereinbart, daß die in der Küche bleiben wie sie sind und im HWR andere Flügel mit einem Riegel in passender Höhe eingebaut werden. Die anderen laut Gutachter "klärungsbedürftigen" Punkte sind zu einem großen Teil inzwischen erledigt; bei einigen anderen Punkten sind wir so verblieben, daß der Gutacher und der Bauleiter sich selbst zu einem Ortstermin auf der Baustelle treffen. Das ist sicher eher zielführend als alles rein nach Aktenlage (oder durch unsere Vermittlung) klären zu wollen. Und ein kleiner Rest der noch offenen Fragen läßt ich leider nicht mehr überprüfen, weil die entstprechenden Stellen inzwischen nicht mehr zugänglich sind. Da müssen wir uns dann wohl oder übel auf das Wort unseres Bauleiters und/oder die Garantie von Viebrock verlassen...

24.04.2008

Wir waren wieder zwei Tage nicht in Braunschweig, aber diesmal haben wir nicht viel verpaßt. Die Maurer waren wie abgesprochen nochmal da und haben die besagten Fensteröffnungen (s.u.) nachgearbeitet. Ob die Nacharbeit später sichtbar sein wird, können wir erst dann sicher sagen, wenn die Mauer an dieser Stelle fertig verfugt ist. Im Moment sieht es so aus:

Anregungen? Kommentare?

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